Automatisiertes Liquid Handling für präzises Filling & Dispensing

Flüssigkeiten zuverlässig dosieren, abfüllen und aliquotieren

Ob Reagenzienabfüllung, Aliquotierung und Aufteilung von Flüssigkeiten oder automatisierte Kit-Produktion: HTI entwickelt Liquid-Handling-Lösungen für reproduzierbare und skalierbare Labor- und Produktionsprozesse.

Je nach Anwendung automatisieren wir einzelne Dosierschritte oder verbinden Filling und Dispensing mit Tube Handling, Etikettierung, Verschraubung und Rückverfolgbarkeit zu einem durchgängigen Workflow.

Auf einen Blick

  • Automatisiertes Filling, Dispensing und Aliquoting

  • Verarbeitung unterschiedlicher Flüssigkeiten und Volumina

  • Auswahl geeigneter Pumpen- und Dosiertechnologien

  • Kombination mit Labeling, Capping und Traceability

  • Integration in bestehende Labor- & Produktionsumgebungen

In nur 2 Minuten zum Wunschtermin

Jeder Laborprozess stellt andere Anforderungen an Durchsatz, Automatisierungsgrad und Flexibilität. Gemeinsam analysieren wir Ihren Workflow und empfehlen das passende System.

Lisa Mehr

Area Sales Manager

DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz)

Alan Lakshmanan

Area Sales Manager

USA, rest of world

Ansprechpartner Danny von HTI Automation

Danny Kirsten

Area Sales Manager

UK, nicht-DACH‑Regionen Europas

Wenn manuelle Dosierung zum Engpass wird

Manuelles Pipettieren, Abfüllen und Verteilen von Flüssigkeiten bindet qualifizierte Mitarbeitende und kann bei steigenden Stückzahlen schnell zum Engpass werden. Besonders bei wiederkehrenden Prozessen beeinflussen zahlreiche manuelle Arbeitsschritte die Produktivität, Reproduzierbarkeit und Rückverfolgbarkeit.

Automatisiertes Liquid Handling ermöglicht es, definierte Flüssigkeitsmengen zuverlässig in Tubes, Vials oder andere Zielgefäße zu dosieren. Die Lösung wird dabei auf die verwendeten Flüssigkeiten, Volumenbereiche, Gefäßformate und Qualitätsanforderungen abgestimmt.

Typische Herausforderungen

  • Hoher manueller Aufwand bei wiederkehrenden Abfüllprozessen

  • Begrenzter Durchsatz und geringe Walk-away-Time

  • Schwankende Dosierergebnisse

  • Unterschiedliche Flüssigkeitseigenschaften

  • Rüst- und Reinigungsaufwand bei Medien- oder Chargenwechseln

  • Hohe Anforderungen an Dokumentation und Rückverfolgbarkeit

  • Notwendige Kühlung oder sterile Prozessbedingungen

  • Integration in bestehende Labor- und Produktionssysteme.

Welche Liquid-Handling-Prozesse lassen sich automatisieren?

Filling & Dispensing

Beim Filling und Dispensing werden definierte Flüssigkeitsmengen automatisiert in Tubes, Vials oder andere Gefäße dosiert. Typische Anwendungen sind die Abfüllung von Reagenzien, Puffern, Kontrollen, Biomolekülen und weiteren flüssigen Produkten. Die Dosierlösung wird unter anderem auf das benötigte Volumen, die Eigenschaften der Flüssigkeit und die gewünschte Prozessgeschwindigkeit abgestimmt.

Aliquoting & Sample Splitting

Beim Aliquotieren beziehungsweise Sample Splitting wird eine Ausgangsprobe oder Flüssigkeit auf mehrere Zielgefäße verteilt. Automatisierte Prozesse unterstützen dabei, Proben reproduzierbar aufzuteilen und die Zuordnung zwischen Ausgangs- und Zielgefäßen nachvollziehbar zu dokumentieren. Dadurch lassen sich manuelle Pipettierschritte reduzieren und größere Probenzahlen zuverlässig bearbeiten.

Reagenzien- und Kit-Produktion

In der automatisierten Kit-Produktion werden mehrere Arbeitsschritte zu einem durchgängigen Prozess verbunden. Dazu können die Bereitstellung und Identifikation der Tubes, die Dosierung verschiedener Flüssigkeiten, das Verschließen und Kennzeichnen der Gefäße sowie die digitale Dokumentation gehören. Bei vielen Produktionsprozessen wird ein Reagenz aus einem größeren Vorratsgefäß auf zahlreiche Tubes oder Vials verteilt. Bei längeren Prozesszeiten können außerdem eine aktive Kühlung der Ausgangsbehälter und eine temperierte Zwischenlagerung der bereits befüllten Produkte erforderlich sein.

Batch- oder kontinuierlicher Betrieb

Für die Auslegung eines automatisierten Abfüllprozesses ist entscheidend, ob große Mengen mit wenigen Produktwechseln oder kleinere Chargen mit häufig wechselnden Reagenzien und Gefäßformaten verarbeitet werden. Kontinuierliche Prozesse reduzieren Rüstzeiten bei gleichbleibenden Produkten, während Batchprozesse mehr Flexibilität bei Produkt- und Chargenwechseln ermöglichen. Welche Betriebsart geeignet ist, hängt unter anderem von Chargengröße, Wechselhäufigkeit, Reinigungsaufwand und benötigtem Durchsatz ab.

Automatisiertes Pipettieren

Pipetting bezeichnet die Aufnahme und Übertragung definierter Flüssigkeitsvolumina innerhalb eines Laborprozesses. Je nach Anwendung kann dieser Schritt einzeln automatisiert oder in einen vollständigen Tube-Processing-Workflow integriert werden.

So funktioniert automatisiertes Liquid Handling

Tubes oder Vials werden zunächst über passende Racks oder andere Zuführkonzepte bereitgestellt. Vorhandene Barcodes oder DataMatrix-Codes können erfasst und mit dem jeweiligen Auftrag abgeglichen werden.

Anschließend wird die definierte Flüssigkeitsmenge mit einer geeigneten Dosiertechnologie in das Zielgefäß übertragen. Relevante Prozessdaten werden dokumentiert und können je nach Projekt an übergeordnete Systeme übergeben werden.

Der konkrete Ablauf richtet sich nach der Anwendung und der gewählten Systemkonfiguration. Ein typischer Workflow kann folgendermaßen aufgebaut sein:

HTI Automation Proceed Anlage für automatisierte Laborprozesse und Probenhandling

Einlastung

Identifikation

Dosierung

Kontrolle

Folgeprozes

Dokumentation

Ausgabe

Im Anschluss lassen sich weitere Arbeitsschritte integrieren, beispielsweise:

Automatisiertes Capping oder Decapping

Etikettierung

Codeprüfung

Lagerung oder Zwischenpufferung

Welche Dosierlösung passt zur Anwendung?

Flüssigkeitseigenschaften, Dosiervolumen, Durchsatz, Wechselhäufigkeit und Reinigungsanforderungen bestimmen die geeignete Dosiertechnologie. HTI stimmt das Dosierkonzept auf den jeweiligen Workflow ab.

Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Technologien infrage:

  • Peristaltikpumpen für schnelle Abfüllprozesse und definierte, leicht wechselbare Flüssigkeitswege

  • Spritzenpumpen beziehungsweise Air-Displacement-Pipetting für kleine Volumina, hohe Dosiergenauigkeit und flexible Medienwechsel

  • Mikrozahnringpumpen für präzise Dosieraufgaben

  • Individuelle Dosierkonzepte für besondere Flüssigkeiten und Prozessanforderungen

Passende Systeme für Liquid Handling

Welches System geeignet ist, hängt von Durchsatz, Prozessumfang, Flüssigkeiten, Gefäßformaten und Integrationsanforderungen ab.

X-TubeProcessor®_Proceed
ABFÜLLEN, ETIKETTIEREN & DOKUMENTIEREN – DURCHGÄNGIG AUTOMATISIERT

Der X-TubeProcessor®_Proceed ist für durchgängige automatisierte Abfüllprozesse ausgelegt. Materialbereitstellung, Filling, Kennzeichnung und Dokumentation können dabei zu einem integrierten Produktionsworkflow verbunden und mit digitalen Auftragsdaten verknüpft werden.

X-TubeProcessor®_Smart 2.0 von HTI Automation

X-TubeProcessor®_Smart 2.0
DISPENSIEREN, ETIKETTIEREN & VERSCHRAUBEN – KOMPAKT, FLEXIBEL, INTELLIGENT

Der X-TubeProcessor®_Smart verbindet Filling, Labeling und Capping in einem kompakten System. Unterschiedliche Tube- und Vialformate können innerhalb flexibler Liquid-Handling- und Tube-Processing-Anwendungen verarbeitet werden.

X-TubeProcessor®_Flex
Der flexible Alleskönner für die Produktion

Der X-TubeProcessor®_Flex eignet sich für skalierbare und komplexere Workflows. Je nach Konfiguration können Dosierung, Kennzeichnung, Verschraubung, Identifikation und weitere Prozessschritte miteinander kombiniert werden.

Individuelle Liquid-Handling-Lösungen

Wenn sich die gewünschte Anwendung nicht mit einem Standardsystem oder einer angepassten Konfiguration abbilden lässt, entwickelt HTI eine kundenspezifische Automatisierungslösung.

Liquid Handling in der Praxis

Automatisierte Befüllung und Etikettierung für Mabtech. Mit dem X-TubeProcessor®_Flex 2.0 / Proceed automatisiert Mabtech Arbeitsschritte in der Laborkit-Zusammenstellung und Immunoassay-Entwicklung. Die Lösung verbindet die Lagerung, Befüllung und Kennzeichnung innerhalb eines abgestimmten Workflows.

Verwandte Lösungen

Verschrauben (Capping & Decapping)

Tubes vor oder nach dem Dosierprozess automatisch öffnen und reproduzierbar verschließen.

Etikettierung (Tube Labeling)

Befüllte Tubes und Vials mit variablen Daten, Barcodes oder DataMatrix-Codes automatisch kennzeichnen.

Barcode Scanning & Traceability

Proben, Aufträge und Prozessdaten eindeutig zuordnen und an LIMS- oder ERP-Systeme übergeben.

Häufige Fragen zum automatisierten Liquid Handling

Liquid Handling umfasst die Aufnahme, Übertragung, Dosierung, Abfüllung und Verteilung von Flüssigkeiten innerhalb eines Labor- oder Produktionsprozesses. Dazu gehören unter anderem Filling, Dispensing, Aliquoting, Sample Splitting und Pipetting.

Beim Filling wird ein Gefäß mit einer definierten Flüssigkeitsmenge befüllt. Dispensing bezeichnet allgemein die kontrollierte Abgabe einer Flüssigkeit. Beim Aliquoting beziehungsweise Sample Splitting wird eine Ausgangsmenge auf mehrere Zielgefäße verteilt.

Ja. Filling, Labeling, Capping, Decapping und Probenidentifikation können je nach System zu einem automatisierten Tube-Processing-Workflow verbunden werden.

Die Auswahl hängt von Gefäßformaten, Flüssigkeiten, Volumen, Durchsatz und den benötigten Folgeprozessen ab. Smart 2.0 eignet sich für kompakte kombinierte Prozesse, Flex für modular konfigurierbare und komplexere Workflows und Proceed für durchgängige automatisierte Abfüll- und Produktionsprozesse. Für besondere Anforderungen entwickelt HTI individuelle Automatisierungslösungen.

Ihren Liquid-Handling-Prozess automatisieren

Gemeinsam analysieren wir Flüssigkeiten, Dosiervolumen, Gefäßformate, Durchsatz und Integrationsanforderungen und entwickeln daraus die passende Automatisierungslösung.

Lassen Sie sich von unseren Spezialisten beraten!

Gerne sprechen wir mit Ihnen über Ihre Anwendung und Ihren Automatisierungsbedarf:
Telefon: 08092 2092-70 oder E-Mail: sales@hti-automation.com

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